Aktuelles

 

Juli 2017

"Dem Himmel so nah"

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" widmet Galsan Tschinag einen Absatz in einem Artikel über die Schönheit der Mongolei und zitiert ihn:

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/zentralmongolei-im-bus-durch-die-steppe-a-1158883.html

 

Dezember 2016

Tuwinischer Yak-Käse „Tuwa Yaki“

Die Tuwa halten sich als Volk für direkte Nachkommen der Toba, nach welchen vor anderthalb Jahrtausenden in Zentralasien ein damals bedeutender Staat genannt wurde. Und als solche haben sie nicht nur die Sprache und die Lebenskultur, sondern auch das Schamanentum, den Glauben ihrer Vorfahren, in einer bewundernswürdigen Weise bis auf den heutigen Tag hin beibehalten.

Die Tuwa-Nomaden in der Westmongolei leben heute noch wie vor Hunderten von Jahren in den windgedämpften Falten der großen Bergkette vom Altai. Von dem 4000-köpfigen Volksstamm aus 9 Großsippen lebt etwa die Hälfte wieder geschlossen in der eigenen Ecke.

Genau hier, inmitten der immer noch so gut wie noch unberührt erhaltenen Natur, haben wir beschlossen, Käse aus Yakmilch herzustellen. Die Tiere ernähren sich tagtäglich von reichhaltigen Wildkräutern nahe der Pflanzengrenze. Ein Sommerlager der Tuwa mit schneebedeckten Gipfelaussichten, wo keine Elektrizität vorhanden ist, keine Handys funktionieren und kein Flugzeug den Himmel zerkratzt. Jede der Yakkühe in dieser Lage  gibt  nur ca. 1 Liter Milch am Tag her.

Mit der Unterstützung der Deutschen Botschaft in Ulan Bator konnten wir unsere Vision realisieren und mit dem deutschen Käsemeister Markus Hascher als SES-Expert das Projekt im Sommer 2016 beginnen.

Das meiste Zubehör der Käserei wurden aus Deutschland bezogen und nur den Kupferkessel konnten wir in der Mongolei selbst anfertigen lassen. Anfangs war es für die Nomaden unvorstellbar, dass aus Yakmilch ein europäischer Käse, der bis zu einem Jahr im Lager reifen muss, entsteht und später nicht steinhart wird und noch dazu so würzig schmeckt. Es war rührend zu sehen, wie Kinder und Frauen jeden Tag von bis zu 2 km Entfernung über Wasser und Hügel uns Milch ihrer Kühe gebracht haben.

Insgesamt 10 Familien haben uns täglich Milch geliefert und in einer Extra-Jurte hat Markus mit zwei Tuwa-Frauen jeden Tag gekäst. So sind innerhalb des Sommers Dutzende von Schnitt- und Bergkäselaiben entstanden. Der Schnittkäse hat nach fünf Monaten Reifezeit und Pflege im Hohen Altai von ausländischen Käse-Experten in der Mongolei viel Lob geerntet. Ab Januar 2017 wird dann der erste Bergkäse verkostet und begutachtet werden.

Nach dem Gelingen des Projekts konnten wir durch unseren Freund Christoph Berger mit der Firma „J. Oed" GmbH aus Nürnberg Kontakt aufnehmen und sie hat für das neue Produkt ein tolles Logo entworfen und die Aufnahmen in verschiedenen Zeitphasen von der Entstehung der ersten Jurtenkäserei der Welt zu einem Videofilmchen geschnitten. Demnächst wird es auch die Vertonung des Filmes erfolgen.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei allen lieben Menschen, die uns bei dem Projekt unterstützt haben, aus tiefem Herzen bedanken.

Durch das Projekt konnten wir eine Nomadensippe aus einem Dutzend  Familien durch den Ankauf der Rohmilch ihrer Yakkühe finanziell unterstützen, zwei Arbeitsplätze an Ort und Stelle neu schaffen und es zu einem neuartigen Bio-Produkt unter dem Namen des Tuwa-Volkes bringen. Außerdem versuchen wir mit der Förderung der Yakmilch dagegen angehen, dass die Zucht von längst sehr umstrittenen Kaschmierziegen überhandnimmt, und somit wollen wir zu einer vernünftigen Bewirtschaftung der Weideflächen beitragen. Im Weiteren planen wir, mit dem Gewinn des Projekts die Ausbildung der Jugend aus jener Sippe fördern.

Wir sind nun erst recht bestrebt, unserem Ideen- und Tatenkind weiteren Schliff zu geben und den Tuwa Yaki Käse aus dem mongolischen Altai nach Europa und in anderen Teile der Welt zu vermarkten.

Dafür brauchen wir Euren Rat und Eure Unterstützung weiterhin, liebe Freunde!

Laut Analysen kanadischer Forscher soll der Käse aus der Milch der Hochlandrinder reich an konjugierter Linolsäure sei und darum wirke der Käse heilend bei vielen Krankheiten und sogar krebshemmend. /"Journal of Agricultural and Food Chemistry" (Bd. 56, S. 1 654.)/ Wer weiß, vielleicht enthält auch unser Käse auch gewisse Heilungskräfte und gute Energien? Dies lassen wir aber vorerst offen, solange diesbezügliche Laboruntersuchungen noch nicht gemacht sind. Bezweckt ist solches jedoch. 

Oktober 2016

Am 24. September 2016 richtete die Stadt Nürtingen für alle ansässigen Vereine eine Ehrenamtsbörse in der Stadthalle aus, wo sie sich mit ihren Projekten vorstellen konnten. Die Vorsitzende unseres Förderverein Mongolei e.V. und Vertretung von Galsan Tschinag, Wilma Brüggemann, präsentierte die anstehenden Projekte, vor allem Galsan Tschinags Bewaldungsaktion und die Tuwa-Schule in Tsengel/Altairegion in der Mongolei. Durch die mongolische Flagge und mongolische Kleidung erregte der Stand die besondere Aufmerksamkeit des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, der sich bei einem kurzen Rundgang über unsere Projekte informierte und die Internationalität der Ehremamtsbörse durch unseren Verein hervorhob.

Mai 2016

In Ulaanbaatar und Umgebung hat die Galsan Tschinag Stiftung im Mai 20.000 Bäume an interessierte Bewohner der Stadt gespendet und die Menschen bei der Pflanzung angeleitet. Felix Nguyen, ein ausgebildeter Landwirtschaftsmeister aus Deutschland, ist zur Zeit bei Galsan in der Baumschule, um die Arbeiten zu unterstützen. 
Auch wurden einem Gefängnis mit 200 tuberkulosekranken Häftlingen in 60 km Entfernung von der Hauptstadt 3500 Bäume und Setzlinge gespendet und die Häftlinge unter Mithilfe der Wächter bei der Pflanzung angeleitet. Ein sehr gelungenes soziales Projekt.
Um das Gelände der Baumschule in Zengel/Altai hat Galtaikhuu, Galsans Sohn und Leiter der Stiftung, 1000 Papelsetzlinge und 700 Caragana-Distelsträucher als biologische Schutzwand gegen den ständigen Wind pflanzen lassen. 5 LKW-Ladungen Dung wurden für die Pflanzgräben angeliefert. Außerdem legte man Gräben zur Bewässerung entlang der Zäune an und auch einen Teich als Wasserreservoir. Mehr unter "Baumpflanzaktion"


Vereinsnachrichten

Im Winter und Frühjahr 2015/2016 hat der Förderverein im Rahmen der Nomaden-Nothilfe 4 Umzugskartons mit warmer Kleidung und Schuhen für die Nomadenfamilien in Not und 2 Spaten für die Baumschule in Ulaanbaatar an Galsan Tschinag geschickt. Die Spenden haben viel Not lindern helfen.

Regenmaschine

Galsan Tschinags Regenmaschine ist in Betrieb und wird von seiner Enkelin Agimaa, ausgebildete Metereologin, täglich betrieben, und alle Wetterveränderungen werden von ihr aufgezeichnet. Nun hoffen wir auf den nötigen Regen besonders in der Zeit der Sandstürme ... mehr unter "Regenprojekt"

 

Aktuelles Buch

GALSAN TSCHINAG "Ohne die Tat ist alles nur Geplapper..."

Ein Bildband mit Photos aus der Mongolei.

Info unter: Aurum Verlag

Bestellung unter: Mongoleishop

 

Aphorismen-Postkarten als Doppelkarte mit Umschlag
Ein zeitloses Geschenk – verbunden mit einer guten Tat:
10 Euro kostet das Set mit 4 Aphorismen-Postkarten (inkl. Porto) und 20 Euro kostet das Set mit 9 Aphorismen-Postkarten (inkl. Porto) – genau das erforderliche Geld für die Anpflanzung eines neuen Baumes bzw. zweier neuer Bäume im Rahmen der Wiederbewaldungsaktion von Galsan Tschinag in der Mongolei. Erhältlich beim Förderverein Mongolei e.V. für 10 Euro (inkl. Porto) für ein 4er-Set bzw. 20 Euro (inkl. Porto) für ein 9er-Set:
wilma.brueggemann@t-online.de

 

Regenprojekt

Mit "Himmelsakupunktur" umschreibt Galsan Tschinag die Arbeit des Algeriers Majid Abdellaziz.

Nach einer Theorie von Wilhelm Reich wird der Himmel mit einer speziellen Vorrichtung "akupunktiert" und dadurch "angeregt" Regenwolken zu bilden und dann auch Regen über das Land zu bringen. Galsan Tschinag hat sich eine solche Vorrichtung in der Mongolei installieren lassen und in Betrieb genommen. Durchaus mit Erfolg.

Detaillierte Infos und zahlreiche Bilder unter:

http://desert-greening.com/internationale-projekte/mongolei/

 

Aktueller Flyer

Hier steht Ihnen der aktuelle Flyer digital als pdf-Datei zur Verfügung.

Zum Download einfach klicken:

Flyer Vorderseiten

Flyer Rückseite

 

Aktuelle Informationen zu Projekten an der Tuwa-Schule

 

 

Schamanengesänge
Endlich ist sie da, die CD mit schamanischen Gesängen -  von Galsan Tschinag mit seiner ausdrucksvollen Stimme vorgetragen. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis.
Zu beziehen ist die CD bei
Wilma Brüggemann
Bismarckstr. 44
72622 Nürtingen
wilma.brueggemann@t-online.de
Die CD kostet 15,00 EUR plus 2,00 EUR Porto.
Schamanengesänge

7 Baumgeister & 1 Million Bäume

Janosch und Galsan Tschinag, zwei wahrhaftige märchenhafte Visionäre, Verfasser von Geschichten und Veränderer von Geschichte.
Nun wirken sie gemeinsam mit einem Werk an einem Lebenstraum des einen:
Galsan Tschinag träumt von 1 Million neuer Bäume zur Wiederbewaldung der Mongolei, Janosch erschafft als Beitrag zur Realisierung 7 Baumgeister.
Unterstützen Sie dieses Projekt und tragen damit bei, dass aus diesen 7 Baumgeistern viele viele Bäumlinge und Bäume werden.

1 Postkartenset entspricht 1 neuen Baum.
Das Postkarten-Set kann für 10 Euro zzgl. 3 Euro Porto beim Förderverein Mongolei e.V. bestellt werden:
Wilma Brüggemann
Telefon: 07022.39889
Mail: wilma.brueggemann@t-online.de

Weitere Infos hierzu unter www.7Baumgeister.de